Mit der Gründung des Team Sabina Illbruck im Januar 2002 hat Sabina Illbruck ein Stück Familientradition fortgesetzt. Die Familie Illbruck engagierte sich mehr als 30 Jahre im Segelsport und ihre Philosophie basierte immer auf der Erkenntnis, dass das Zusammenspiel von Motivation, Teamwork und Leistung zum Sieg führt. Diese Philosophie hat Sabina Illbruck auch auf ihr privates Engagement zur Förderung des Springreitens in Deutschland übertragen.

Drei Reiter (Rudi Könemund, Lutz Gripshöver, Heinrich-Wilhelm Johannsmann) gingen 2002 erstmals für das "Team Sabina Illbruck" erfolgreich an den Start.
2003 konnten mit Markus Merschformann und Toni Hassmann zwei Top-Reiter hinzugewonnen werden. In der Riders Tour 2003 wurde der Mannschaftssieg nur knapp verfehlt und mit dem 2. Platz ein beachtliches Debut gegeben.
Auch in der Saison 2004 ritt das gut eingespielte Team in der Riders Tour anfangs wieder ganz vorne mit, belegte am Ende allerdings nur Platz 5.
2005 trat das Team in neuer Besetzung an den Start: Toni Hassmann und Karl Brocks stellten sich neuen sportlichen Herausforderungen, Heinrich-Wilhelm Johannsmann verabschiedete sich aus dem aktiven Sport, blieb aber Teamtrainer. Hinzu kamen die beiden Nachwuchsreiter Markus Renzel und Carsten Averkamp. Die erfahrenen und international bereits anerkannten Reiter Lutz Gripshöver, Markus Merschformann und Rudi Könemund verblieben im Team. Mit Platz 8 in der Teamwertung der Riders Tour konnte das Team 2005 die gesetzten sportlichen Ziele leider nicht erreichen.
Rudolf Könemund verabschiedete sich Ende 2005 vom internationalen aktiven Reitsport und steht dem Team Sabina Illbruck seither als Trainer zur Seite. Heinrich-Wilhelm Johannsmann repräsentiert das Team bei öffentlichen Auftritten.
Mit dem Kauf einer Reitanlage in Lohmar-Krahwinkel findet das Team Ende 2005 ein neues Zuhause.
2006
2006 fiel die Entscheidung, nicht an der Riders Tour teilzunehmen. Das geänderte Reglement der Riders Tour schrieb vor, dass mindestens 2 Reiter des Teams unter den 150 platzierten internationalen Reitern sein sollten. Um diese neuen Voraussetzungen zu erfüllen, hätte das Team in kürzester Zeit neu aufgestellt werden müssen. Nach eingehenden Überlegungen wurde für das Team in damaliger Besetzung und gegen einen Start bei der Riders Tour entschieden.
Man konzentrierte sich wieder auf die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses. Mit Henrik Griese wurde ein weiteres junges Springtalent in das Team aufgenommen und an den nationalen und internationalen Springsport herangeführt.
Sabina Illbruck gründet die Team Sabina Illbruck GmbH & Co. KG und führt ihr vormals rein privates Engagement auf unternehmerischer Ebene weiter. Neben der Nachwuchsförderung gehört auch die Ausbildung von Pferden und Reitern zum Unternehmen.

Anfang 2007 wird mit Max Kühner ein bereits international erfolgreicher Reiter in das Team aufgenommen. Ende 2007 folgt mit Alexander Hufenstuhl ein junger talentierter Reiter, der durch die Förderung im Team an die internationale Spitze anknüpfen möchte. Bei dem Training der Jungpferde wird Alexander von Thomas Grimm unterstützt. Dies ist für das gesamte Team eine Bereicherung, denn Thomas Grimm hat sich bereits mit hochqualifizierten Lehrgängen für Springreiter einen Namen gemacht.
Auch in der Riders Tour gibt es neue Entscheidungen. Es sollen keine Teamwertungen, sondern nur noch Einzelprüfungen stattfinden. Für das Team Sabina Illbruck bleibt der Team Gedanke dennoch erhalten. Dies bringen die Team-Mitglieder auch durch einheitliche Reitbekleidung mit Teamlogo zum Ausdruck.
Sabina Illbruck erklärt sich zur Förderung des Bundesnachwuchschampionates der Pony-Springreiter bereit. Die Serie heißt "Bioranch Absorbine-Tropy".
Im April verlässt Henrik Griese den Stall in Lohmar und macht sich auf der elterlichen Anlage in Borgholzhausen selbstständig. Er ist weiterhin Mitglied des Teams.
Der Springausschuss des Deutschen Olympischen Kommitees für Reiterei beruft Alexander Hufenstuhl in den C-Kader Junge Reiter.
Sabina Illbruck beschließt, über die Nachwuchsförderung im eigenen Team und Reitstall hinaus, zwei wichtige Projekte im Reitsport zu unterstützen. Mit ihrem Unternehmen Bioranch präsentiert sie 2008 den Bioranch Youngster-Cup. Das Finale gewinnt Marcus Ehning auf Fiona. Dritter wird Max Kühner mit Coeur de Lion.
Gemeinsam mit weiteren Sponsoren fördert Sabina Illbruck den Preis der Zukunft. Sieger 2008 ist Thomas Weinberg.
Nach einem Jahr mit vielen Erfolgen verlässt Alexander Hufenstuhl anlässlich des Salut Festivals in Aachen altersgemäß die Jungen Reiter.
Rudolf Könemund besteht die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister mit Auszeichnung und erhält die Stensbeck-Plakette.
Neben Markus Renzel wird Alexander Hufenstuhl vom DOKR in den B2 Kader berufen. Max Kühner ist Mitglied des B-Kaders.
Rudolf Könemund erhält die St. Georg Plakette vom Pferdesportverband Rheinland für seine besonderen Verdienste als Ausbilder verliehen.
Alexander Hufenstuhl absolviert ein erfolgreiches Jahr, unter anderem mit dem Gewinn des Championats von Linz oder dem zweiten Platz im Großen Preis von Dresden.
Beim Bioranch Youngster-Cup für 7- und 8-jährige Pferde (Sponsorin: Sabina Illbruck) gewinnt Mylene Diederichsmeier mit dem westfälischen Wallach Royales Son. Die Ponyserie Bioranch Absorbine Trophy 2008/2009 kann Mathis Schwentker aus Kirchdorf für sich entscheiden.
Im Januar wird Alexander Hufenstuhl vom DOKR zum Mitglied der Perspektivgruppe Springen berufen.
Ende März/Anfang April nimmt Alexander Hufenstuhl beim FTI Winter Equestrian Festival in Palm Beach/USA teil. In dem internationalen Starterfeld kann er sich gut behaupten. Platz 2 beim Eröffnungsspringen (54 Teilnehmer) mit Lacapo, Platz 5 im Nationenpreis mit Chamby und zweimal dritter Platz über 1.50 m bzw. im Springen mit Stechen auf Lacapo.
Resultierend aus den guten Ergebnissen im Rahmen der Nachwuchsförderung beschließt Sabina Illbruck im Juni, sich fortan auf die Ausbildung junger Talente zu konzentrieren. Alexander Hufenstuhl und Marco Illbruck verbleiben im Team, ebenso Thomas Grimm, der die vielversprechenden Nachwuchsreitpferde im Stall Sabina Illbruck trainiert. Im Stall Gripshöver in Werne ist Lutz Gripshöver in dieser neuen Konstellation für Fohlen und Zuchtstuten des Teams zuständig. Max Kühner, selber noch international aktiver Reiter, unterstützt das Team mit seinem Know How sowohl bei der Ausbildung der Reiter, als auch der Springpferde.
